Carmen

Ausmisten wie fange ich an

Ausmisten. Wie fange ich an und was ist wichtig zu wissen.

Wusstest du, dass Gegenstände uns direkt und indirekt beeinflussen? Sie lenken uns ab, sie beschäftigen uns, sie kosten Geld und benötigen unsere Zeit. Deshalb ist es so wichtig, sich bereits bevor wir uns einen Gegenstand ins Haus holen, sich darüber Gedanken zu machen, ob wir all dies investieren möchten.
So der Idealfall, klar! In der Realität umgeben wir uns alle mit Dingen, die wir nicht (mehr) brauchen und nicht mögen, die kaputt sind oder schon irgendwo in einer Schublade ihr unbemerktes Dasein fristen.

Werden diese Dinge zu viel, dann erzeugt dies oft Stress, wir fühlen uns unwohl, abgelenkt und laut Studien aus Amerika kann ein Zuviel an Dingen sogar zu gesundheitlichen Problemen führen. Oft spüren wir aber schon viel früher den Wunsch uns von unliebsamen Dingen zu befreien, einfach mal auszumisten.

Was sich so einfach anhört, ist in Wahrheit oft ein Akt, der uns viel Kraft kostet, uns herausfordert, in dem wir Entscheidungen treffen müssen und der uns sogar emotional berührt.

Deshalb fangen wir oft gar nicht damit an oder hören mitten drin wieder auf.

In diesem Blogartikel hab ich für dich zusammengefasst, wie Ausmisten für dich gelingen kann und was du als Anfänger dabei beachten solltest.

Warum Ausmisten? Die Vorteile und dein persönliches Warum.

Ausmisten ist kein gemütlicher Spaziergang und Nichts, was man so nebenbei mal machen kann. Deshalb solltest du dir bevor du damit startest, überlegen warum du ausmisten möchtest. Ein starkes Warum lässt dich dranbleiben, auch wenns mal anstrengend und mühsam wird.

Hier eine kleine Auswahl, welche Vorteile Ausmisten für mich persönlich bringt:

  • Ich spare Zeit: mit weniger Dingen bin ich schneller beim Aufräumen und Putzen
  • Entscheidungen fallen leichter: wenn ich vor einer überschaubaren Anzahl an Kleidungsstücken stehe, die mir alle noch gut gefallen und auch passen, fällt es mir wesentlich leichter mich zu entscheiden.
  • Ich spare Geld, weil ich keins für neue Stauraummöglichkeiten ausgeben muss und bewusster konsumiere.
  • Ich kann mich besser entspannen und auch konzentrieren, wenn ich in einem aufgeräumten Raum bin.
  • Es macht mir Freude
  • Meine Räume können atmen und die Energie kommt wieder ins Fließen

Vorbereitung und Planung

Bevor du startest solltest du dir zu folgenden zwei Punkten Gedanken machen:

  • Wie lange gebe ich mir Zeit dafür?
    Ein fester Zeitrahmen setzt einen Endpunkt und der ist wiederum wichtig, damit du Aufgaben abschließen und dran bleiben kannst. Ich empfehle dir einen Zeitraum von maximal 3 Monaten bei einer Wohnung und maximal 6 Monate bei einem Haus.
  • Wo und wie entsorge ich die ausgemisteten Gegenstände?
    Besorge dir ausreichend Schachteln und auch Müllsäcke für die ausgemisteten Gegenstände und überlege dir schon mal grob, wo du sie danach hingeben möchtest. Ich empfehle dir auch eine (nicht allzu große) Dilemma Box einzurichten, in der du dir erlaubst Gegenstände noch etwas zu behalten wenn dir die Entscheidung richtig schwer fällt.
    Ansonsten hat sich auch das 3 Kisten System bewährt: Je eine Kiste für die Kategorie: Entsorgen, Behalten, Verschenken/Verkaufen
    Es lohnt sich auch zu überlegen, den Termin fürs Ausmisten so zu legen, dass er zeitnah zum nächsten Flohmarkt in deiner Umgebung stattfindet.

Und wenns dann los geht: sorge für gute Stimmung und leckeres Essen!

Eine Playlist mit deinen Lieblingssong und gutes Essen zur Stärkung, lassen schlechte Laune erst gar nicht aufkommen.

Finde deine Methode und deinen Rhythmus

Ausmisten kann total beflügeln und motivieren, ja sogar zur Sucht werden, es kann aber gerade am Anfang wenn du es übertreibst auch dazu führen, dass du demotiviert aufgibst. Auch hier ist jeder anders, manche misten das ganze Haus an einem Wochenende aus und andere nutzen immer wieder mal ein Zeitfenster zwischendurch.
Finde heraus was dir entspricht! Ich empfehle dir allerdings, einen Zeitplan zu erstellen um innerhalb deines gesetzten Zeitrahmens zu bleiben. Wähle dabei die einzelnen Zeitfenster nicht zu kurz und so, dass du zumindest eine Kategorie abschließen kannst und auch noch Zeit bleibt, die Gegenstände wegzubringen.

Was kann weg?

Grundsätzlich mag ich es den Fokus beim Ausmisten weniger auf das zu legen was weg soll, sondern vielmehr darauf was ich behalten möchte und mir Freude bereitet. So legst du auch beim Ausmisten den Blick auf das Positive und worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wird ja bekanntlich mehr in unserem Leben.

Es gibt aber ein paar Kategorien von Dingen, die du in jeden Fall verabschieden darfst:

  • Kaputte Gegenstände, die auch nicht mehr repariert werden können
  • Gegenstände, die du nicht mehr verwendest
  • Kleidung, die dir nicht mehr passt
  • Gegenstände, die dir nicht gehören und die du für jemand anderen aufbewahrst

Sortiere nach Kategorien aus und nimm alles raus

Beim Ausmisten gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, die Einen sortieren nach Räumen aus und wieder Andere nach Kategorien.
Ich empfehle ausschließlich nach Kategorien vorzugehen. Also zum Beispiel: Kleidung (hier auch nochmal unterteilt nach Alltagskleidung, Sportkleidung, Kopfbedeckung, Accessoires …) Haushaltsgeräte, Geschirr, Dekogegenstände, Büroartikel usw.

Nur wenn du nach Kategorien vorgehst, bekommst du einen guten Überblick wie viele ähnliche Gegenstände du eigentlich hast. Ich hatte zum Beispiel meine Hauben, Handschuhe, Schals und Tücher an zwei unterschiedlichen Stellen im Haus aufbewahrt und war mir somit gar nicht darüber bewusst wie viele auch farblich gleiche Teile ich eigentlich hatte.
In dem du alle Gegenstände einer Kategorie raus nimmst und vor dir auflegst, bekommst du einen viel besseren Überblick und es fällt dann leichter sich zu entscheiden.

Das bedeutet du startest ganz zu Beginn damit alle Gegenstände auszuräumen und eine grobe Grundordnung herzustellen, indem du sie nach Kategorien sortierst. Dies kannst du in Boxen machen oder die Gegenstände einfach vor dir auflegen.

Mit dieser Kategorie startest du

Maria Kondo empfiehlt in ihrem Buch „Magic Cleaning“ mit den Kleidungsstücken zu starten, dann mit Büchern und Dokumenten weiterzumachen und sich sentimentale Erinnerungsstücke erst ganz zum Schluss vorzunehmen.
Diese Reihenfolge empfiehlt sich, da man mit Kleidungsstücken in der Regel die schnellsten Erfolge erzielt und es hier auch am leichtesten fällt, eine Entscheidung zu treffen. Du kannst also deinen Aufräummuskel schon mal so richtig aufwärmen um am Ende für deine Erinnerungsstücke gewappnet zu sein.

Diese Fragen entscheiden darüber was du behältst

Mit diesen Fragen fällt es dir leichter eine Entscheidung darüber zu treffen, was zukünftig bei dir bleiben darf:

  • Nutze ich diesen Gegenstand regelmäßig?
  • Erleichtert dieser Gegenstand meinen Alltag?
  • Bereite mir dieser Gegenstand Freude wenn ich ihn trage, verwende oder ansehe?
  • Muss ich diesen Gegenstand aus einem bestimmten Grund aufbehalten? (zB Geburtsurkunde, Buchhaltungsunterlagen)

Wenn du keine dieser Fragen mit JA beantworten kannst, dann weg damit!

Jedes Ding hat seinen festen Platz

Ist das Aussortieren geschafft, dann geht es darum alles wieder an seinen Platz zu bringen. Nutze die Gelegenheit um deine Schränke und Laden zuvor wiedermal gründlich zu reinigen. Du kannst dazu ein paar Tropfen ätherisches Orangenöl in dein Putzwasser geben, es hat eine reinigende Wirkung und der Duft beruhigt und entspannt.
Am allerwichtigsten beim Einräumen ist es aber, dass jeder Gegenstand einen festen Platz bekommt und gleiche Gegenstände sich am selben Ort befinden. Das bedeutet, wenn du Gegenstände gleicher Art immer am selben Platz aufbewahrst, sparst du dir Zeit beim Aufräumen. Es gibt kein lästiges Suchen mehr und du hast immer den Überblick wieviel und welche Gegenstände du einer Kategorie hast.

Zwei Fehler, die du auf keinen Fall beim Ausmisten machen solltest.

Das Zeug anderer ungefragt ausmisten

Miste nie eigenständig und ungefragt Gegenstände deiner Mitbewohner oder Familienmitglieder aus. Menschen bauen eine emotionale Bindung zu ihren Dingen auf und können es dir ganz schön übel nehmen, wenn du über ihre Dinge entscheidest.
Willst du deine Mitbewohner zu einem ordentlicheren Leben motivieren, dann ist die einzige Möglichkeit selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Ausgemistete Gegenstände nicht gleich weg bringen.

Ein Fehler, der gerne gemacht wird, ist das ausgemistete Gegenstände nicht sofort weggebracht werden. Dieser Fehler ist mir erst vor kurzem selbst passiert und schwupps sind zwei Kleidungsstücke wieder zurück in meinen Schrank gewandert.
Wenn es dir wirklich schwer fällt dich zu entscheiden, dann nutze wie zuvor beschrieben eine Dilemma Box und ansonsten so schnell wie möglich weg mit den Gegenständen und Kleidungsstücken.

Erfolge feiern

Feiere dich für deinen Erfolg

Zu guter Letzt tritt einen Schritt zurück und feiere dich für das, was du geschafft hast. So oft legen wir den Fokus nur auf das, was wir nicht erreicht haben oder nicht abgeschlossen haben und vergessen dabei uns anzuerkennen und zu feiern für das was wir geschafft haben.
Gönn dir also eine Pause und belohne dich mit etwas, dass dir gut tut.

Lass dich unterstützen

Wie du siehst ist Ausmisten keine Kurzstrecke, sondern es gleicht eher einem Marthon, in dem du über eine längere Strecke dein Energie reininvestieren darfst, um am Ende mit mehr Freiheit, Klarheit und auch mehr Lebenszeit belohnt zu werden.
Wenn du aber lieber die Abkürzung nimmst oder deine Energie nur in einen Halbmarthon investieren möchtest, dann freu ich mich wenn ich dich unterstützen darf.

Dies kann vor Ort bei dir sein, wo ich dich beim Ausmisten anleite, dir zeige wie du dich leichter entscheiden kannst und wir anschließend gemeinsam ein für dich passendes Ordnungsystem entwickeln.
Meine Unterstützung bekommst du aber auch online, wo ich dich 1:1 per Zoom begleite, wir gemeinsame Ziele festlegen und ich dir in regelmäßigen Calls all deine Fragen beantworte.
In einem kostenlosen Kennenlerngespräch klären wir vorab welcher Rahmen am besten für unsere Zusammenarbeit passt. Nimm gerne HIER mit mir Kontakt auf.

Titelbild by Dan Gold on Unsplash

Einfach Leben

Einfach. Leichter. Leben. Mit Natürlichem Minimalismus

Als Kind hab ich alles gesammelt was mir so zwischen die Finger kam. Briefmarken, Servietten, Steine, die Briefe meiner Brieffreundinnen, und noch vieles mehr. Dinge zu besitzen gab mir Sicherheit und die Vorfreude auf die nächste Shoppingtour und der schnelle Glückskick danach, bedeuteten für mich viele Jahre das, was Freude ausmacht.

Ich glaub einige der weißen Haare meiner Mama haben ihren Ursprung sicher in der einen oder anderen Shoppingtour mit mir zu meinen Teenagerzeiten. Vor lauter Angst etwas zu verpassen oder nichts mehr zu bekommen war mein Budget im ersten Geschäft erschöpft und die restliche Zeit lag ich ihr damit in den Ohren, was ich nicht noch alles haben möchte und unbedingt brauche.

Erst viel viel später hab ich erkannt, dass Dinge mich nicht glücklicher, lebendiger, gesünder oder schöner machen werden, und dass sie schon gar nicht für mehr Sicherheit in meinem Leben sorgen.
Ganz im Gegenteil! Die vielen Dinge in meinem Leben haben mich immer unbeweglicher werden lassen, mich beschäftigt, meine Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch genommen und mich letztendlich nicht mehr klar denken lassen.

Ich hatte das Gefühl, die Dinge besitzen mich
und nicht ich sie.

Für mich kam die Wende als ich 2017 das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo gelesen habe.
Inspiriert von dem Buch, in dem es darum geht durch Aufräumen und Ausmisten sein Leben zu vereinfachen, hab ich über Wochen meine Sachen ausgemistet und für mich neu bewertet.
Damals hat sich nicht nur unser Zuhause verändert, sondern auch mein Leben hat begonnen sich nach und nach zu verändern, lebendiger zu werden und viel mehr mir zu entsprechen und weniger dem, was andere von mir erwarten.

Heute würde ich meinen Lebensstil als Natürlich Minimalistisch beschreiben.

Was Natürlicher Minimalismus bedeutet, darüber möchte ich dir heute in diesem Blogartikel erzählen.

Was bedeutet Natürlicher Minimalismus?

Viele haben beim Begriff Minimalismus Bilder von leeren und kahlen Räumen und von mühsamen Verzicht im Kopf.
Von einem kargen Leben reduziert auf wenige Dinge. Klingt nicht sehr verlockend oder?

Ich möchte mich nicht auf 100 Dinge reduzieren und in leeren Räumen leben!

  • Ich will mich mit schönen Dingen umgeben, die für mich wertvoll sind, weil sie mir einfach richtig gut gefallen oder mir das Leben leichter machen. Mit Dingen, die nicht nur mein Leben besser machen, sondern auch das der Menschen, die sie für mich erzeugt haben.
  • Ich will Dinge für mich nutzen, mich aber nicht von ihnen besitzen lassen.
  • Ich will mir mein Leben so gestalten wie es mir gefällt und Freude macht, mich mit dem umgeben was mir gut tut und alles andere loslassen.
  • Ich will in Einklang mit der Natur, meinen Räumen und meiner Energie leben und achtsam mit mir und meinem Körper umgehen.

All dies ist es, was Natürlicher Minimalismus für mich bedeutet. Unnötigen Ballast loslassen und so zu leben, wie ich es will, im Einklang mit mir, der Natur und meinem Umfeld.

Den Begriff Natürlicher Minimalismus findest du also nicht in einem Wörterbuch oder in Wikipedia, es ist der Lifestyle, den ich mir für die Welt wünsche, der nicht nur uns Menschen gut tut, sondern auch der Natur.

Ich denke, es ist allerhöchste Zeit für einen Wandel. Die Krisen der letzten Jahre haben uns deutlicher denn je gezeigt, dass wir etwas ändern müssen.
Viele Menschen haben sich von sich selbst und der Natur entfernt und leben ein Leben nach den Vorstellungen anderer und vielfach auch auf Kosten anderer und unserer Umwelt. Sie gehen einem Job nach, der sie nicht (mehr) erfüllt, um Geld zu verdienen für Dinge, die sie nicht brauchen.

Deshalb möchte ich meine Idee des Natürlichen Minimalismus in die Welt hinaustragen, die Menschen damit anstecken und sie auf dem Weg dahin begleiten.

Vier Schritte am Weg zum Natürlichen Minimalismus

Klarheit

Zu Beginn deiner Reise braucht es Klarheit.
Klarheit über dein Warum, aber auch Klarheit darüber wie du es haben möchtest, also deinem Ziel.

  • Warum möchtest du etwas verändern?
  • Wie und wo möchtest du leben?
  • Womit möchtest du dich umgeben?
  • Wie und mit wem willst du deine Zeit verbringen?
  • Was ist dir wichtig im Leben?

Dein Weg zu einem Natürlich Minimalistischen Lebensstil beginnt mit Antworten auf diese Fragen.

Um Antworten zu finden, braucht es Klarheit im Kopf und dafür oft mehr Klarheit und Ordnung rund um uns.
Alles was dich umgibt hat Einfluss auf dich. So kann dich eine Vielzahl von Dingen in deinen Räumen, aber auch Gerümpel in deinem Kopf, in deinem Fortkommen blockieren. Zu viele Ablenkungen und zu viele Dinge in deinem Leben, lenken dich auch von den wesentlichen Fragen ab und lassen keinen Raum und keine Zeit mehr, um dich selbst zu entdecken und zu leben.

Loslassen

Und wenn du Antworten gefunden hast, traust du dich schon für dich loszugehen, Dinge zu verändern, loszulassen oder Nein zu sagen zu dem was du nicht mehr willst?

Natürlich Minimalistisch zu leben, ist die Kunst all das loszulassen, was dir nicht gut tut.

Dies können Dinge sein, die dir nicht mehr länger dienen oder Freude bereiten, aber auch Menschen oder Situationen, die dir nicht gut tun. All dies gilt es zu identifizieren und Stück für Stück für dich zu verändern, sodass dein Leben wieder einfacher wird.
Du gewinnst dadurch mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leichtigkeit und letztendlich viel mehr Energie für das Leben, dass du wirklich haben möchtest.

Doch manchmal ist allein schon der Gedanke daran auszumisten, wieder Entscheidungen treffen zu müssen, überfordernd und lässt uns erst gar nicht anfangen. Und doch liegt so viel Befreiung darin sich Schritt für Schritt von unliebsamen Dingen zu verabschieden.
Wie Ausmisten viel leichter gelingen kann, darüber kannst du HIER nachlesen.

Freude

Wir haben oft in der Kindheit schon verlernt unserer Freude zu folgen. Vielfach wurde es uns abtrainiert uneingeschränkt unsere Freude zu leben. Viel wichtiger war es, sich anzupassen, nicht aufzufallen, in der Schule still zu sitzen und zu lernen so zu leben, wie die Gesellschaft es von uns erwartet. Das gehört sich so und wir wollen ja alle dazugehören und gemocht werden.

Ganz oft geht dann mit all den selbstauferlegten Verpflichtungen unsere Freude flöten. Bei ganz viel Muss und Sollte bleibt wenig Freiraum übrig für ich Will. Ein Leben das dir entspricht, entspringt deiner Energie und deiner Freude. Nur in deiner Energie und in deiner Freude kann dein Leben leicht werden, deshalb ist die Freude ein weiterer Baustein des Natürlichen Minimalismus.

Verbindung

Ob wir wollen oder nicht, wir sind mit allem verbunden und stehen somit in ständiger Wechselwirkung mit unserem Umfeld. Wir spüren wie es dem anderen geht oft schon bevor er etwas sagt. Ob jemand vor Freude gerade die Welt umarmen könnt oder innerlich vor Wut kocht, nehmen wir auch ohne Worte wahr.
Diese Verbindung haben wir ebenso mit der Natur und unseren Wohnräumen. Auch hier gibt es Plätze, die wir gerne aufsuchen und Orte an denen wir uns lieber gar nicht aufhalten wollen.

Feng Shui stellt diese Verbindung zwischen dir und deinen Wohnräumen wieder her. Denn oft ergeben sich durch die Bauweise oder Einrichtung eines Raums für uns Menschen ungünstige Situationen, die mit einfachen Mitteln wieder behoben werden können.

Sich dieser Verbindungen bewusst zu sein und achtsam mit sich selbst, unseren Räumen, anderen Menschen und der Natur umzugehen, auch das ist für mich Natürlicher Minimalismus.

Und wann bin ich angekommen?

NIE.
Natürlicher Minimalismus wird sich für dich immer wieder verändern, denn auch du veränderst dich und dann fängst du einfach wieder ganz vorne bei der Frage „Wie möchte ich es haben?“ an.
Was sich schnell verändern wird, ist das mit jedem unnützen Ding, dass du loslässt und dem Ballast, den du ablegst, dein Leben für dich einfacher und leichter wird und somit auch für dein ganzes Umfeld. Klingt doch fantastisch, oder?

Wenn du diese Reise nicht alleine antreten willst und du Unterstützung haben möchtest, dann kontaktiere mich gerne für ein kostenloses Erstgespräch.
Nimm dieses Gespräch auch in Anspruch, wenn du dich nur mal über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit informieren möchtest. Du gehst damit keinerlei Verpflichtung ein ;). Ich freu mich auf dich!

Feng Shui für Partnerschaft und Liebe

7 einfache Feng Shui Tricks für mehr Harmonie in deiner Partnerschaft

Wusstest du, dass sich ein harmonisch und schön gestaltetes Schlafzimmer nicht nur positiv auf deinen Schlaf, sondern auch auf deine Partnerschaft auswirkt? Vor meiner Feng Shui Ausbildung hatte ich keine Ahnung davon, deshalb habe ich diesem Raum auch immer wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Hatte ich deshalb eine schreckliche Beziehung? Nein, das nicht, aber ich hatte intuitiv doch Vieles in diesem Raum bereits richtig gemacht.

Im Feng Shui steht jeder Bereich deiner Wohnung oder deines Hauses für ein bestimmtes Thema in deinem Leben. Indem du diesen Bereichen Aufmerksamkeit schenkst, sie frei von Gerümpel hältst und harmonisch gestaltest, werden die jeweils zugeordneten Themen durch den Energiefluss positiv unterstützt.
Mit dem Energiefluss kannst du dir das so vorstellen: Stockt Energie in einem Raum weil er zum Beispiel mit Dingen überladen ist und überall etwas rumliegt, dann kann dich das auch in dem Thema, das dem Bereich zugeordnet ist stocken lassen. Das ist dann manchmal so ein Gefühl als stecke man fest, man kann nicht klar denken oder es fällt auch schwer eine Entscheidung zu treffen.
Wird im Gegenteil, durch ungünstige Situationen, zum Beispiel durch eine Tür direkt gegenüber von einem Fenster, der Energiefluss zu schnell, dann fühlen wir uns unruhig, gereizt und nervös. Hast du schon mal probiert dich in so eine Energieautobahn zu setzen und dich dort zu entspannen? Funktioniert nicht, oder?
Im Idealfall gibt es in deinen Räumen also genug Platz, sodass die Energie frei fließen kann. Durch geeignete Maßnahmen (Stellung der Möbel, Farben, Symbole, Licht und vieles mehr) ist sie dabei weder zu schnell, noch stockt sie, sondern plätschert wie ein kleiner Bach gemütlich durch deine Räume und harmonisiert dadurch auch das dem Raum zugeordnete Thema, wie zum Beispiel deine Partnerschaft.


Welche Bereiche werden dem Thema Partnerschaft zugeordnet?

Es gibt zwei Bereiche in deinem Haus oder deiner Wohnung, die der Partnerschaft zugeordnet werden:
Die Partnerschaftsecke und das Schlafzimmer.

Die Partnerschaftsecke ist ein Begriff aus dem Feng Shui 3-Türen Bagua und befindet sich ausgehend von deiner Eingangstür immer in der rechten hinteren Ecke. Das 3-Türen Bagua ist eine starke Vereinfachung des traditionellen Feng Shui und unterteilt deinen Grundriss in neun gleiche Felder. Man kann es auf ein ganzes Geschoß oder auch auf einen einzelnen Raum anwenden.

Für mich persönlich nimmt diese vereinfachte Form zu wenig Rücksicht auf den Energiefluss an sich und bindet auch den Menschen persönlich nicht mit ein. Ich nutze es aber gerne, um ein Thema in der Beratung noch zusätzlich zu unterstützen und aktiviere die Partnerschaftsecke deshalb oft im Schlafzimmer. Wie auch du das auch machen kannst, erfährst du weiter unten.

Dein Schlafzimmer ist unabhängig von seiner Lage im Haus oder in der Wohnung, der Bereich, der den meisten Einfluss auf deine Partnerschaft hat und wird deshalb im Feng Shui auch diesem Thema zugeordnet. Oft kann man schon an der Gestaltung dieses Raums ablesen, welchen Stellenwert die Themen Zweisamkeit, Liebe und Partnerschaft gerade im Leben der jeweiligen Menschen haben.

Heißt das jetzt, dass ein vernachlässigtes Schlafzimmer auch eine vernachlässigte Beziehung mit sich bringt oder du deswegen keinen Partner findest? Nicht zwangsläufig, ich würde den Einfluss dieses Raums aber auf keinen Fall außer Acht lassen.

Hast du jetzt Lust bekommen loszulegen und mit Feng Shui mehr Harmonie und Leichtigkeit in deine Partnerschaft zu bringen? Dann hab ich meine besten Tipps zu diesem Thema in diesem Artikel für dich zusammengefasst.
Bist du Single und wünschst du dir einen Partner? Dann lies unbedingt bis zum Ende, denn dort verrate ich dir auch meine Tipps für Singles.
Möchtest du noch mehr Tipps wie du dein Schlafzimmer harmonisch gestaltest, dann lies auch mal hier rein.


So beeinflusst du mit Feng Shui deine Liebe und Partnerschaft – meine 7 besten Tipps

1. Schenke deinem Schlafzimmer Aufmerksamkeit

Eine Veränderung im Außen bewirkt auch immer eine Veränderung in deinem Innersten. Schenke deshalb deinem Schlafzimmer Aufmerksamkeit und mache es zu dem Ort, an dem du und dein Partner euch beide wohl fühlt.
Als wichtigste Regel gilt auch hier wieder das Schlafzimmer nicht als Abstellraum zu benutzen, unnützes Gerümpel zu entfernen und Platz zu schaffen.
Betrachte dein Schlafzimmer also mal so, als würdest du es zum ersten Mal sehen. Ist darin genug Raum für dich und deinen Partner?

2. Achte bei der Gestaltung auf Elemente, die Zweisamkeit wiederspiegeln

Willst du das Thema Partnerschaft betonen, dann achte darauf, dass du bei der Dekoration und Einrichtung immer zwei gleiche Gegenstände verwendest.
Du solltest also zwei Nachtkästchen, ebenso wie zwei Nachttischlampen haben. Wenn du Kerzen aufstellst, dann nimm gleich zwei und wenn du in einer Schale etwas dekorierst, dann achte auch hier darauf, dass es zwei gleiche Gegenstände sind.

3. Diese Bilder dürfen ins Schlafzimmer

Die Symbolik von Bildern ist generell wichtig, hat aber besonders im Schlafzimmer große Bedeutung. Ideal sind Bilder, die dir das Gefühl von Zweisamkeit vermitteln. Frag dich bei allen Bildern, ob du von diesen Personen und Gegenständen umgeben sein möchtest. Was vermitteln sie dir? Verbindest du damit schöne Erinnerungen oder stimmt dich die einsame Frau am Strand nachdenklich? Es geht immer um das Gefühl, dass das Bild in dir bewusst und unterbewusst auslöst.
Ich persönlich finde, dass zum Beispiel ein Familienfoto im Wohnzimmer viel besser aufgehoben ist als in meinem Schlafzimmer. Dort sehe ich eher den Platz für ein Foto von mir und meinem Partner oder von einer besonders schönen Urlaubserinnerung von uns beiden.

4. So aktivierst du die Partnerschaftsecke

Die Partnerschaftsecke befindet sich wie schon gesagt, von der Tür aus gesehen in der rechten hinteren Ecke deines Schlafzimmers. Du legst dafür ein Rechteck über dein Schlafzimmer und teilst es in neun gleich große Felder. Die rechte hintere Ecke verdient deine besondere Aufmerksamkeit.
Halte sie frei von Gerümpel und gestalte sie mit Symbolen, die für dich Beziehung, Liebe und Partnerschaft repräsentieren. Das kann für jeden etwas anderes sein. Im Feng Shui taucht hier oft das berühmte Delphinpaar auf. Wenn dir Delphine nicht gefallen, dann wird sich auch das Delphinpaar nicht positiv auf dich auswirken.
Denke daran, möglichst zwei Gegenstände zu verwenden oder ein Foto auf dem ihr beide zu sehen seid. Achte wie bei den Bildern auf die Symbolik. Auf das, was es für dich bedeutet.
Ich hab zum Beispiel unsere Partnerschaftsecke relativ schlicht mit einem Bild von uns beiden und einer Vase mit zwei Blumen darin gestaltet.

5. Ausgeglichenheit zwischen Yin und Yang

Im Schlafzimmer sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Yin Elementen (weiblicher Energie) und Yang Elementen (männlicher Energie) bestehen. Diese Ausgeglichenheit ist wichtig, da alles in unserer Welt zwei gegensätzliche Pole hat. Das Eine ergibt sich erst durch das Andere (warm und kalt, Tag und Nacht, männlich und weiblich, …). Je ausgewogener das Verhältnis dieser beiden Pole ist, umso harmonischer wirkt sich dies aus.
YIN steht dabei für das weibliche, passive, dunkle, empfangende, für weiche und runde Formen
YANG steht für das männliche, aktive, helle, schöpferische, für harte und eckige Formen
Mit weichen Decken, Teppichen und Kissen oder mit dunklen Farben und gedämpften Licht bringst du also Yin Energie in den Raum. Über glatte, glänzende Oberflächen, metallische Elemente, helle Farben und helles Licht kannst du eher die Yang Energie betonen.

6. Farben im Schlafzimmer

Im Feng Shui gibt es immer wieder Farbempfehlungen für das Schlafzimmer. Dies ist allerdings etwas, wo ich so pauschal keine Tipps abgeben möchte. Mir ist es wichtig, den Raum mit den Elementen und Energien seiner Bewohner in Einklang zu bringen. Dies passiert im klassischen Feng Shui über Farben, die in Verbindung mit der Raumenergie auf jeden individuell abgestimmt werden müssen.

7. Erhöhe die Raumenergie

Du kannst auch unabhängig von Farben, die Energie in jedem Raum mit folgenden einfachen Maßnahmen erhöhen:

  • stimmungsvolles Licht
  • ätherische Öle
  • natürliche Raumdüfte
  • Ausräuchern (ich mag besonders Palo Santo)
  • schöne Musik
  • glückliche Menschen

So findest du einen Partner mit Feng Shui

Das kannst du als Single tun, wenn du dir einen Partner wünschst

1. Loslassen und verzeihen

Bevor du dich an die Gestaltung deines Schlafzimmers machst, solltest du dir folgende Fragen ehrlich beantworten:

  • Bist du wirklich bereit für eine neue Partnerschaft?
  • Hast du mit deinen vergangenen Partnerschaften abgeschlossen?
  • Gibt es noch etwas, dass du einem vergangenen Partner verzeihen oder sagen möchtest?

2. Raum schaffen

Auch hier gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen, Raum zu schaffen für das was du dir wünschst. Hätte ein Partner Platz in deinem Bett, seine Sachen Platz in deinem Schrank und gibt es auch im Bad eine Möglichkeit für ihn seine Zahnbürste abzustellen? Bezieh beide Seiten deines Betts mit Bettwäsche und stell doch auch schon mal eine Zahnbürste bereit. Man sagt, die Natur füllt leere Flächen wieder auf, schaffe also auch physisch Platz für einen neuen Partner.

3. Gestalte die Partnerschaftsecke als Vision Board

Wie oben beschrieben, kannst du auch hier eine Partnerschaftsecke gestalten. Mir gefällt die Idee gut, in dieser Ecke ein Vision Board zum Thema Partnerschaft aufzustellen. Mach dir dazu Gedanken, wie die ideale Partnerschaft für dich aussehen darf und finde Bilder, die dies für dich repräsentieren.
Diese Bilder klebst du in einen schönen Rahmen und stellst sie in der Partnerschaftsecke auf. Wenn du morgens erwachst, stellst du dir vor wie du all das schon lebst. Ist das nicht ein schöner Gedanke um in den Tag zu starten?

Mein Fazit

Feng Shui allein kann deine Partnerschaft nicht retten und auch keinen Partner herbeizaubern, aber wie bei allem gewinnt deinen Partnerschaft mit der Aufmerksamkeit, die du ihr im Innen (wie du über sie denkst) und Außen (über dein Schlafzimmer) schenkst.

Viel Spaß beim Umsetzen meiner Tipps. Schreib mir gern in den Kommentaren wie es dir dabei ergangen ist oder wenn sich Fragen bei dir auftun.

Hast du jetzt Lust bekommen, dass wir dein Schlafzimmer mit Feng Shui gemeinsam aufpeppen oder brauchst du Unterstützung beim Ausmisten und Loslassen von unnützen Dingen oder Ansichten?
Kontaktiere mich gern hier für ein kostenloses Erstgespräch und wir finden gemeinsam raus, wie ich dich vor Ort oder auch online unterstützten kann.

Feng Shui im Schlafzimmer

Feng Shui im Schlafzimmer – für mehr Harmonie und Wohlbefinden

Mein Schlafzimmer war früher für mich Abstellraum, Versteck für alles was schnell weg musste und was sonst keinen Platz hatte, der Raum mit dem Sessel, den man vor lauter Kleidung nicht mehr sehen konnte und letztendlich der Platz zum Schlafen, … aber definitiv kein Raum der besondere Aufmerksamkeit verdiente, weil ich ja nur drinnen schlafe …
Ich habe das Bett nie gemacht und mein Schlafzimmer auch sonst nicht besonders gestaltet. Da gabs andere Räume, die mir viel wichtiger waren.

Seit ich Feng Shui kenne, weiß ich, dass ich da ganz schön falsch lag und auch, dass sich das nicht nur auf mein Wohlbefinden und meinen Schlaf, sondern auch auf meine Partnerschaft auswirken kann.

Das Schlafzimmer ist der Ort, in dem wir die meiste Zeit verbringen. Zwar das Meiste davon unbewusst im Schlaf, aber hochgerechnet sind das bis zu 28 Jahre, die wir mit Schlafen und somit halt dann in unserem Bett verbringen. Im Schlaf regenerieren wir, tanken wir auf, damit wir das können, brauchen wir eine optimale Schlafumgebung.

Wie gut schläfst du? Wie fühlst du dich, wenn du morgens aufwachst? Schläfst du die Nacht durch und springst morgens energiegeladen aus deinem Bett und bist bereit für deinen Tag? Schau mal ehrlich hin!

Auf diese Dinge solltest du aus Feng Shui Sicht in deinem Schlafzimmer unbedingt achten:

1. Kein Gerümpel und unnützes Zeugs im Schlafzimmer

Damit du in der Nacht zur Ruhe kommen kannst, brauchst du eine ruhige und aufgeräumte Umgebung.
Schau dir nochmal bewusst an, was du in deinem Schlafzimmer für Gegenstände und Möbel stehen hast. Entscheide dich ganz bewusst für jeden einzelnen Gegenstand in diesem Raum. Was verbindest du damit und ist dies wirklich der richtige Raum dafür?

Strahlen diese Gegenstände Ruhe und Geborgenheit aus? Oder erinnert dich dein unaufgeräumter Homeoffice Platz im Schlafzimmer an unerledigte Aufgaben und das Bügelbrett und der ungenutzte Hometrainer lassen dich immer wieder nochmal kurz wissen, dass sie auch noch auf ihren Einsatz warten. All dies hat Einfluss auf dich und dein Wohlbefinden. Mach dir bewusst, dass es wesentlich ist, was wir kurz vor dem Einschlafen wahr nehmen und wozu dir dieser Raum dienen soll.
Halte auch den Platz unter deinem Bett frei. Ja es ist verlockend diesen freien Raum als Stauraum zu nutzen, doch je freier die Energie auch unter deinem Bett fließen kann, umso positiver wirkt sich dies auf deinen Schlaf aus.

2. Die richtige Ausrichtung deines Betts nach Feng Shui

Sicherheit und Ruhe sind die wichtigsten Faktoren für ungestörten und guten Schlaf. Damit du dich also gut erholen kannst, empfiehlt Feng Shui dein Bett wie folgt auszurichten:

  • Der Kopfteil deines Bettes steht an einer festen und durchgängigen Wand.
  • Du hast einen freien Blick auf die Zimmertür und kannst von deiner Position aus alles gut überblicken.
  • Das Fußende des Bettes zeigt nicht zur Tür.
  • Das Bett steht nicht direkt zwischen Tür und Fenster.

Achte also darauf, dass das Kopfteil deines Bettes an einer festen und durchgängigen Wand steht. Es sollte sich auch kein Fenster hinter oder über (bei Dachschrägen) dir befinden. Solltest du keine Möglichkeit haben dein Bett an eine feste Wand zu stellen, dann kann dir ein hohes und stabiles Betthaupt eine Alternative bieten.
Im Idealfall hast du dann noch einen freien Blick auf die Tür und die Fenster im Raum und kannst somit aus deiner Position alles gut überblicken. Ja, ich weiß, in der Nacht haben wir ja eigentlich die Augen geschlossen und schlafen … warum ist es dann wichtig die Tür im Blick zu haben?
Mit dem Einschlafen wird unser Unterbewusstsein aktiv, es sorgt dafür, dass unsere Organe funktionieren und verarbeitet Erlebtes in Träumen, gleichzeitig wacht es über uns im Schlaf. Unser Unterbewusstsein strebt nach einem sicheren Zustand und nimmt auch kleinste Bewegungen wahr, was mich zu meinem nächsten Tipp bringt …

3. Kein Spiegel gegenüber dem Bett

Ein Spiegel gegenüber dem Bett erzeugt durch die Spiegelung Unruhe im Raum und kann zu unruhigem Schlaf führen. Bei einer meiner Kundinnen hat alleine das Abkleben des Spiegels auf ihrem Kasten gegenüber des Betts ihre Schlafprobleme gelöst.
Falls du jetzt nicht gleich einen neuen Kasten kaufen oder deinen Kasten mit Folie abkleben möchtest, kannst du auch mal probieren, den Spiegel vorübergehen mit Decken abzuhängen, um zu sehen ob es etwas verändert.

Grundsätzlich spricht nichts gegen Spiegel im Schlafzimmer, das Einzige, dass du dabei beachten solltest, ist dass du dich vom Bett aus drin nicht sehen kannst.

4. In welche Himmelsrichtung soll das Bett stehen?

Dafür gibt es im Feng Shui keine allgemein gültige Regel. Die optimale Himmelsrichtung für dein Bett errechnet sich für jeden Menschen ganz persönlich. Du kannst dir deine Himmelsrichtung mittels deiner Kua-Zahl bestimmen. Die Kua-Zahl, die für Gesundheit steht, ist auch die Himmelsrichtung nach der du dein Betthaupt ausrichten kannst. Komplizierter wirds dann wenn zwei Menschen im selben Bett schlafen …

Die optimale Ausrichtung ist so etwas wie das Feintuning im Feng Shui, das Tüppfelchen auf dem i quasi. Wenns gut und leicht möglich ist, dann richte dein Bett dementsprechend aus, wenn nicht, dann zerbrich dir drüber lieber nicht mehr den Kopf und sorge stattdessen für einen aufgeräumten und schön gestalteten Raum 😉


Setze Prioritäten

Es lassen sich nicht alle dieser Tipps in deinem Schlafzimmer umsetzen?

Dann setze Prioritäten!

Sich von unnützem Gerümpel zu befreien, die Energie dadurch wieder ins Fließen zu bringen und für ein festes Betthaupt zu sorgen, hat den größten Einfluss auf deinen Schlaf. Wenn du diese beiden Punkte abhaken kannst, dann hast du schon einen großen Schritt in Richtung Wohlbefinden getan.

Warum das Schlafzimmer nicht nur mit unserem Wohlbefinden, sondern auch mit unserer Partnerschaft oder dem Wunsch nach einer Partnerschaft zu tun hat, dass erzähle ich dir hier.

Matrix

Willst du weiterhin die Mangelmatrix nähren?

Ich hab vor kurzem ein Workshop von Regina Reitberger besucht mit dem spannenden Namen „Game over – breaking the Matrix“. Klingt schräg – war es auch – im positiven Sinne. Es ging in dem Workshop darum, aus der Geldmatrix auszubrechen und unsere Glaubenssätze und Limitierungen zum Thema Geld hinter uns zu lassen.

Vielleicht fragst du dich, was das Thema Geld jetzt bitte mit Feng Shui und Natürlichem Minimalismus zu tun hat?

Sehr viel. Würde ich sagen. Auch Geld ist Energie und ständig im Fluss. Auch bei Geld geht es wie bei unseren Räumen um die Aufmerksamkeit – in diesem Fall um die Bewertung – die wir ihm geben. Und mit unserem Konsum – auch dem Konsum unserer Möbel, Dekogegenstände und bis hin zum Konsum unserer täglichen Lebensmittel – tragen wir Verantwortung. Richtig viel Verantwortung.

Regina hat in ihrem Workshop über die Mangelmatrix gesprochen und ich will diese Gedanken gerne mit euch teilen, weil ich finde, dass wir uns unserer Verantwortung beim Konsumieren endlich bewusst sein MÜSSEN, dass wir es uns nicht mehr erlauben können unbewusst, viel und „billig“ im Sinne von Ressourcen ausbeutend, zu kaufen.
Mit jeder Kaufentscheidung tragen wir dazu bei, dass Ressourcen, die Natur oder auch Menschen entweder ausgebeutet oder nachhaltig und gut behandelt werden und steigen somit in einen Kreislauf ein, der sich letztendlich bei uns selbst wieder schließt.

Die Mangelmatrix
Quelle: Regina Reitberger

Ich bin schon seit vielen Jahren ein konsequenter Amazon Verweigerer und überlege mir immer bewusster wem ich mein Geld und somit auch meine Lebenszeit (die ich ja dafür aufwende um Geld zu verdienen) gebe. Ich habe irgendwann für mich die Entscheidung getroffen, dass Amazon und alle diese gesichts- und für mich seelenlosen großen Konzerne, der Welt und mir nichts Gutes tun.

Da kann man jetzt von Karma sprechen oder einfach nur über die Tatsache, dass keiner dieser (Achtung, Verallgemeinerung… ) Internetriesen in unser Sozial- oder Steuersystem einzahlt, dass damit keine Arbeitsplätze in unserer Region geschaffen werden, die wiederum Steuern in unsere Gemeinden einzahlen, die wiederum uns allen zugutekommen.

Doch wie steige ich jetzt aus diesem Kreislauf aus?

Sieh immer den Menschen hinter dem Produkt! Es geht um DEINE bewusste Kauf Entscheidung.

Ja, klar wär es oft einfacher, schneller und auch günstiger mal kurz bei Amazon zu bestellen. Aber ich empfinde viel mehr Freude und Wertschätzung für die Produkte, die ich mir in regionalen Läden oder bei nachhaltigen Unternehmen kaufe, wo ich im besten Fall weiß, wer die Menschen sind, die am Ende des Tages von meinem Geld profitieren und dieses auch an mich wieder über ihre Serviceleitung und deren Steuern zurück fließt.

Jetzt wirst du vielleicht denken, ja aber ich hab halt nicht das Geld alles regional und nachhaltig zu kaufen. Ich glaube, es beginnt nicht damit ob wir uns etwas leisten können, sondern viel mehr mit der Frage, was brauche ich zum Leben? Was ist das richtige Maß, die richtige Anzahl an Dingen, die ich für mein Leben brauche und die mir gut tun? Diese Frage kann sich jeder nur für sich selbst beantworten. Aber ich warne euch schon mal vor, diese Antworten können euer Leben, das eurer Kinder und noch vieler anderer Menschen verändern.

Ich freu mich auch besonders auf deine Meinung zu diesem Thema, vielleicht siehst du das ja ganz anders und kannst meinen Horizont erweitern? Schreib mir gern dazu ein Kommentar.

Feng Shui fuer mehr Gemuetlichkeit

Einfache Feng Shui Tricks für mehr Gemütlichkeit

Der Winter ist die Zeit des tiefsten YIN, der Stille und des Rückzugs. Entschleunigung ist die Devise. Die Tage werden kürzer und wir verbringen wieder viel mehr Zeit zuhause. Deshalb ist es im Moment wichtiger denn je, sich sein Zuhause so gemütlich wie möglich zu gestalten.

Aus diesem Grund möchte ich ein paar einfache Tricks aus dem Feng Shui mit dir teilen, wie du sofort mehr Gemütlichkeit in dein Zuhause bringst.

 

#1 Betrachte dein Zuhause mit neuen Augen

Dies war für mich der Gamechanger zu Beginn meiner Feng Shui Ausbildung und bildet aus meiner Sicht eine wichtige Basis für alle Feng Shui Maßnahmen.

Damit meine ich, seine Räume so zu betrachten, als würde man sie zum ersten Mal sehen. Ich mach ausgehend vom Eingangsbereich immer wieder mal einen Rundgang durch unser Zuhause.

Wo sammeln sich unkontrolliert Dinge an? Wie ist mein Eingangsbereich gestaltet? Wo kann bzw. darf was neu dekoriert oder umgeräumt werden? Wie geht es meinen Pflanzen? Wo stehen Reparaturen an?

Geh durch deine Räume und frage dich, ob sie so gestaltet und genutzt sind wie du es gerne haben möchtest. Starte einfach mal mit deinem Eingangsbereich. Er ist der wichtigsten Bereich im Feng Shui, da sich ausgehend von deiner Eingangstür die Energie im ganzen Haus verteilt. Der Eingangsbereich ist also wesentlich dafür, mit welcher und mit wie viel Energie dein Zuhause und seine Bewohner versorgt werden.

 

#2 Licht bringt Energie und belebt

Eine kleine Tischlampe am Fensterbrett oder eine Stehlampe mit indirektem Licht in der sonst ohnehin nicht nutzbaren Ecke bei der Couch bringen sofort mehr Gemütlichkeit und Stimmung in den Raum. Licht ist eine tolle Möglichkeit um das Qi – die Lebensenergie – zu lenken und damit die Energie in einem Raum zu erhöhen. Achte dabei besonders darauf Licht in dunkle Ecken zu bringen und beobachte wie sich dadurch die Energie im Raum verändert.

Ich mag besonders akkubetriebene Tischlampen ohne Kabel, die man einfach wieder aufladen und flexible überall dort platzieren kann, wo man gerade etwas mehr Energie haben möchte.

 

#3 Frisches Grün und Blumen auch im Winter

Auch im Winter gönn ich mir regelmäßig frisches Grün oder auch Schnittblumen in meinem Zuhause. Das können ein paar schöne Föhrenzweige von meinem letzten Waldspaziergang, ein Zweig mit Beeren oder einfach nur etwas Schleierkraut aus dem Blumenladen sein. Für mich braucht es keinen Anlass oder den Valentinstag um mich selbst und mein Zuhause mit frischen Blumen zu beschenken.

Natuerlicher Minimalismus die Kunst des Loslassens

Natürlicher Minimalismus – was er für mich bedeutet und warum er so viel mit dem Herbst gemeinsam hat.

Der Herbst ist die Jahreszeit des Loslassens

Die Natur zieht sich zurück, die Tage werden merklich kürzer und die Bäume verfärben sich und verlieren ihre Blätter. Für mich ist der Herbst die perfekte Jahreszeit um es mir zuhause gemütlich zu machen, die Teekanne und die Kerzen wieder auszupacken und mich zu fragen was jetzt gehen darf.

Dies verbinde ich auch mit dem Begriff Natürlicher Minimalismus. Er bedeutet für mich die Kunst all das Loszulassen, was mir nicht gut tut und ganz bewusst zu wählen, wie ich es haben und womit ich mich umgeben möchte. Dies kann heißen, dass ich mich von Gegenständen trenne, die ich nicht mehr benutze aber auch, dass ich mir immer wieder mal überlege, was meine Energie in Anspruch nimmt und wie ich das verändern möchte.

Gerade jetzt im Herbst in Verbindung mit der Natur ist die perfekte Zeit sich seinen Energieräubern zu stellen, um sie dann befreit zu verabschieden.

Hast du Lust mich dabei zu begleiten? Dann schnapp dir einen Notizblock und los geht’s:

Energieräuber können Dinge, Situationen aber auch Menschen sein die uns nerven, die uns im Magen liegen weil sie noch immer nicht erledigt sind oder solche, über die wir uns insgeheim ärgern. Sie kosten uns Energie (auch wenn wir sie manchmal nur unbewusst wahrnehmen) und hindern uns daran, voran zu kommen.

#1 Im ersten Schritt führe zuerst alle Energieräuber an, die dich ärgern, nerven oder immer wieder ein schweres Gefühl im Magen erzeugen.

Diese Fragen stell ich mir um meine Energieräuber zu identifizieren:

  • Gibt es Gegenstände, die mich nerven weil sie repariert werden müssen, die mir nicht mehr gefallen oder die keinen (geeigneten) Platz in meinem Zuhause haben? (die überfüllte Garderobe, der tropfende Wasserhahn oder die klemmende Tür, …)
  • Welche unerledigten Dinge schiebe ich vor mir her? (Welche Email sollte ich noch beantworten? Was gehört im Garten noch eingewintert? Was wollte ich schon lange mal ausmisten und wegbringen? …)
  • Gibt es Situationen oder Menschen die mir aktuell Energie kosten? (Der Kurs zu dem ich mich verpflichtet habe, der mir aber keine Freude macht; die Einladung zu der ich mich nicht getraut habe nein zu sagen; der Nachbar, der mich immer wieder nervt …)

#2 Im zweiten Schritt kategorisiere sie und färbe diejenigen, die dich am meisten nerven, die dir an die Substanz gehen, ROT ein und gib denjenigen die Farbe ORANGE, die zwar nerven aber doch schnell wieder vergessen sind. Alle anderen teile der Kategorie GRÜN zu.

#3 Gratuliere, du hast soeben deine WillDo Liste für deinen Herbst erstellt! Um die Kategorie ROT kümmerst du dich nun zuerst, sie bringen den größten Benefit. Arbeite die Liste Schritt für Schritt durch. Du wirst sehen wie befreiend es alleine schon ist, alles Unerledigte zu Papier und raus aus dem Kopf zu bringen.

Viel Spaß, ich freue mich von dir zu lesen, wie es dir dabei ergangen ist.

Feng Shui ist nicht nur Möbel rücken, sondern die Aufmerksamkeit, die du deinen Räumen und deinem Leben gibst!

Im europäischen Raum denken ganz viele bei dem Thema Feng Shui an den Spiegel an der WC Tür, den Brunnen im Wohnzimmer und an ein Delphinpaar in der Partnerschaftsecke. Und fürchten, dass sich ihr Geld übers WC verabschieden könnte, weil sich laut dem Bagua System dort ihre Reichtumsecke befindet.

Dabei ist Feng Shui so viel mehr als das vereinfachte Bagua System oder ein bisschen Möbel rücken und eine neue Wandfarbe. Ganz ursprünglich, vor einigen tausenden Jahren war Feng Shui im asiatischen Raum eine Coaching Lehre. Mit dem Rückzug der Menschen in ihre Häuser schnitten sie sich immer mehr von der Natur ab, deshalb entwickelte sich Feng Shui weiter zu dem was es heute noch ist: Die Verbindung der Menschen mit ihren Räumen und der Natur.

Ohne den Menschen kann Feng Shui also nicht wirken. Zu glauben, dass ein Stein im Fenster oder die Aktivierung mit einer Farbe plötzlich mehr Reichtum und den lang erträumten Partner ins Lebens bringt, wird als alleinige Maßnahme nicht ausreichen.

Feng Shui kann dir aber dabei helfen, Dinge in Bewegung zu bringen und neue Wege zu eröffnen. Dabei ergeben sich für dich neue Möglichkeiten und Lösungen. Ganz viel passiert dabei über die Aufmerksamkeit, die du den Dingen rund um dich und den Themen und Energien in deinem Leben schenkst.
Feng Shui ist die Basis, die dir Kraft gibt und die den Raum für dich eröffnet diese Gelegenheiten überhaupt in deinem Leben zu erkennen.